7.10.2008

Weiter Streit um Freibeträge


Es sah gut aus: Die SPD zeigte sich bei der Erbschaftsteuer kompromissbereit, auch die Union war optimistisch. Aber nun hat sich die Koalitionsrunde erst mal auf Donnerstag, den 08.10.2008, vertagt. Streitpunkt sind derzeit die Freibeträge für Erben.


Beim Spitzentreffen am gestrigen Montag konnte sich die Koalition wieder nicht auf eine Reform der Erbschaftsteuer einigen. Es gebe noch keine Übereinstimmung über die Freibeträge, die Angehörige von der Steuer verschonen sollen, sagte der SPD-Finanzexperte Florian Pronold der Nachrichtenagentur Reuters.


Am Wochenende hatte Kauder "gewaltige Veränderungen" an den bisherigen Plänen verlangt. Für die meisten Privaterben soll es grundsätzlich keine zusätzliche Belastung geben. Fraglich ist aber, wo deren Freibeträge liegen, also bis zu welchen Beträgen eine Erbschaft anfallen darf, ohne dass diese besteuert wird.

Vielleicht endet ja die "unendliche Geschichte" am Donnerstag und die Koalition findet einen gemeinsamen Nenner.

Wir informieren Sie, sobald der Gordische Steuerknoten durchschlagen ist.


Erstellt von: Wolfgang Roth - Fachanwalt für Erbrecht, Obrigheim

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