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Auseinandersetzung

In Erbangelegenheiten ist eine Auseinandersetzung (§§ 2042 ff.) gleichbedeutend mit der Aufteilung des Vermögens innerhalb einer Erbengemeinschaft nach Begleichung etwaiger Nachlassverbindlichkeiten. Jeder Miterbe hat einen Anspruch auf Auseinandersetzung, es sei denn, der Erblasser hat etwas anderes verfügt. Die Auseinandersetzung wird durch Auseinandersetzungsvertrag der Erben geregelt. Sie kann auch durch einen Testamentsvollstrecker oder per Schiedsbeschluss erfolgen. In geeigneten Fällen kann die Erbauseinandersetzung auch im Rahmen eines so genannten Abschichungsvertrages geregelt werden.

Bei fehlender Einigung der Erben kann das zuständige Nachlassgericht angerufen werden. IScheiteert eine einvernehmliche Nachlassteilung kann eine Auseinandersetzungsklage (Teilungsklage) vor dem Amtsgericht bzw. Landgericht angestrengt werden.

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Auseinandersetzung"

13.3.2018

Nach Abschichtung keine Voreintragung der Erbengemeinschaft im Grundbuch erforderlich

Das Oberlandesgericht Köln ( ...



1.3.2018

Auslegung eines Testaments hinsichtlich eines Veräußerungs- und Vererbungsverbots

Die Eheleute hatten in ihrem Testament folgendes verfügt: „…Wir Eheleute setzen uns als gegenseiti ...



16.12.2017

Pflichtteil und Erbe trotz Pflichtteilsstrafklausel

Das OLG Stuttgart hatte sich mit einem Fall zu befassen, in welchem ein Kind nach dem Tode des zuerst verstorbenen Vaters Pflichtteilsansprüche geltend gemacht hat und trotz ...





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