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Nacherbe

Der Testierende kann sein Vermögen durch die Anordnung einer Vor- und Nacherbschaft über zwei Generationen hinweg vererben. Hierzu bestimmt er, dass sein Vermögen zunächst nur einer Person zukommen soll (Vorerbe), legt aber gleichzeitig bereits fest, wer es nach dieser Person bekommen soll (Nacherbe). Dieser Nacherbe kommt regelmäßig erst dann zum Zug, wenn der Vorerbe ebenfalls verstorben ist. Der Testierende kann aber auch andere Anlässe oder Zeitpunkte für den Eintritt der Nacherbfolge festlegen (z.B. Heirat des Vorerben oder Volljährigkeit des Nacherben).

Beispiel für die Einsetzung eines "Nacherben":

In einem Testament kann der Testierende folgende Anordnung treffen: Ich setze meine Tochter Anneliese zu meiner Alleinerbin ein. Annneliese wird allerdings nur Vorerbin. Sie ist von den gesetzlichen Beschränkungen nicht befreit. Nacherbe wird mein Enkelsohn Josef. Der Nacherbfall tritt ein mit dem Versterben des Vorerben. 

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Nacherbe"

28.1.2018

aktuelle Entscheidung Oberlandesgericht Oldenburg

Die Eheleute M und F waren gemeinsam mit ihrem Sohn S zu je 1/3 Anteil Eigentümer von Grundbesitz. Mit notariellem ...



29.9.2017

Eheliche Nachkömmlinge können nur die aus der Ehe der Betreffenden hervorgegangenen Kinder sein.

Das OLG Hamm entschied am 14.08.2017, auf eine Beschwerde der Beteiligten, dass das Grundbuchamt eine Grundschuld zur Finanzierung des Verkaufs eines Grundstücks auch dann eintragen muss, wenn ...



14.11.2016

Die beschränkten Befugnisse des Testamentsvollstreckers

Das Oberlandesgericht München hat in einem Beschluss vom 15.04.2016 entschieden, dass ein Testamentsvollstrecker nicht ohne weiteres mit Wirkung für und gegen den Nacherben umfassend &uum ...





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