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Notar

Der Notar / Die Notarin ist nach gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben der unabhängige Träger eines öffentlichen Amtes, der Willenserklärungen auf dem Gebiet der Rechtspflege protokolliert und beurkundet. Er ist also z.B. zuständig, um Eheverträge zu protokollieren, GmbH-Gründungen durchzuführen usw.

Der Notar bei erbrechtlichen Beurkundungen:

Zu beurkunden hat der Notar im erbrechtlichen Bereich beispielsweise Testamente ober Erbverträge. Außerdem muss der Notar ein Nachlassverzeichnis aufnehmen, wenn er von einem Pflichtteilsberechtigten oder Testamentsvollstrecker hierzu beauftragt wurde. Gerade bei der Aufnahme eines Nachlassverzeichnisses im Bereich des Pflichtteilsrechts legt die Rechtsprechung dem Notar eigene Pflichten auf, um den Nachlass und den Umfang der Erbschaft zu ermitteln; auf die bloße Aussage oder Angabe eines Erben darf er sich dabei nicht alleine verlassen, denn der Notar übernimmt für den Inhalt des von ihm erstellten Verzeichnisses selbst die Verantwortung. Deshalb muss er selbstständig den Nachlass ermitteln und in seinem Nachlassverzeichnis aufnehmen.

Berufsbilder des Notars:

In einigen Bundesländern, z.B. in Baden-Württemberg, gibt es hauptberufliche Notare, die im Übrigen keine andere berufliche Tätigkeit ausüben dürfen.

In anderen Bundesländern üben das Amt des Notars Anwälte nebenberuflich aus. Bei seiner Tätigkeit muss diese Person (Anwalt / Anwältin) in diesen Bundesländern gegenüber dem Rechtssuchenden bzw. Mandant immer klar zum Ausdruck bringen, ob sie als Notar, also in Ausübung des öffentlichen Amtes, oder als Rechtsanwalt, also ausschließlich als Interessenvertreter des Rechtssuchenden handelt. Andernfalls liegt eine Interessenkollision vor und das Mandat darf weder als Anwalt noch als Notar übernommen werden.

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In einem vom Oberlandesgericht Oldenburg entschiedenen Fall zum Az. 3 W 112/17 vom 19.12.2017 war über die Wirksa ...



21.9.2018

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