nach oben
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S |   T   | U | V | W | X | Y | Z |

Teilungsversteigerung

Die Teilungsversteigerung ist das Verfahren um eine Gemeinschaft an einem Grundstück zu beenden. Ehepartner, die ein Grundstück gemeinsam kaufen, lassen sich meist als Miteigentümer "zu je 1/2" im Grundbuch eintragen. Eine solche Gemeinschaft wird, sofern keine andere Vereinbarung zwischen den Beteiligten getroffen wird, durch dieses besondere Zwangsversteigerungsverfahren aufgelöst. Dabei wird die Immobilie in Geld umgewandelt. An diesem Geld (Erlös) setzt sich die Gemeinschaft jedoch fort. Sofern sich die Miteigentümer nicht über eine Auszahlung (beispielsweise entsprechend ihren Anteilen) einigen, wird der Erlös hinterlegt. Gemeinschaften, deren Beendigung die Teilungsversteigerung vorbereiten kann, sind unter anderem die Erbengemeinschaft, die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gegebenenfalls auch die offene Handelsgesellschaft (OHG) oder Kommanditgesellschaft (KG).

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Teilungsversteigerung"

1.3.2018

Auslegung eines Testaments hinsichtlich eines Veräußerungs- und Vererbungsverbots

Die Eheleute hatten in ihrem Testament folgendes verfügt: „…Wir Eheleute setzen uns als gegenseiti ...



27.12.2017

Bei Grundstücksvermächtnis gilt die 10-jährige Verjährungsfrist

Jüngst hat das OLG München (Urteil vom 26.07.2017 7 U 302/17) darüber entschieden, wann ein Grundstücksvermächtnis verjährt. Dort ging es um die Frage, welche Ver ...



13.5.2015

Rückforderung von Schwiegerelternschenkungen

Ende 2014 hat sich der BGH mit der Frage beschäftigt, in welchen Fälle ...





Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?

Bleiben Sie mit uns in Kontakt.

Netzwerk Deutscher Erbrechtsexperten e.V.
Fachanwälte für Erbrecht