Wie vermeide ich Ansprüche (Pflichtteil) gegen den Überlebenden?

Wer das Pflichtteilsrecht kurz vor dem absehbaren Tod durch Schenkungen an den nichtehelichen Lebensgefährten aushebeln möchte, kommt damit nicht ans Ziel. Denn alle Schenkungen in den letzten zehn Jahren sind nicht einfach verloren für die Pflichtteilsberechtigten. Kinder, Eltern und Noch-Ehepartner des Verstorbenen können fordern, dass das verschenkte Vermögen als Teil des Erbes gewertet wird. Sie machen dann so genannte „Pflichtteilsergänzungsansprüche“ geltend. In der Konsequenz bedeutet das, dass der überlebende nichteheliche Lebensgefährte den Wert des gesetzlichen Pflichtteils aus der Schenkung in bar auszahlen muss. Pro Jahr, das seit der Schenkung vergangen ist, werden allerdings 10 % des geschenkten Betrages von dem Gesamtbetrag abgezogen. Bei der Schenkung drohen viele Fallen, so dass man dies nur mit fachanwaltlicher Begleitung regeln sollte.


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