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Leibrente

Eine Leibrente ist eine wiederkehrende Zahlung, die üblicherweise bis zum Tod des Empfängers der Rente gezahlt wird. (§§ 759 ff. BGB)

Es können aber auch kürzere Zahlungszeiten gewählt werden. Es ist regelmäßig sinnvoll, eine solche Leibrente durch eine Reallast auf einem Grundstück abzusichern (§§ 1105 ff. BGB).
Angewendet wird dieses sog. Leibrentenversprechen z.B. bei Kauf eines Hauses.

Das Haus wird nicht vollständig bezahlt, sondern ein Teil einer Kaufsumme wird in eine sog. Leibrente umgewandelt.
Dies kann für beide Seiten vorteilhaft sein.

Der Verkäufer erhält eine Rente für den Rest seines Lebens und sichert seinen Lebensunterhalt. Der Käufer muss bei vorzeitigem Tod des Verkäufers nicht vollständig den in die Leibrente umgewandelte Teil des Kaufpreises zahlen.

Auch bei Übergabe von Hausgrundstücken zu Lebzeiten im Wege der vorweggenommenen Erbfolge wird häufig eine Leibrente oder ein Rentenvermächtnis vereinbart.

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Leibrente"

16.11.2004

Vorweggenommene Erbfolge und Sozialhilferegress

Von Rechtsanwalt Bernhard F. Klinger, München, und Rechtsanwalt Thomas Maulbetsch, Mosbach/Baden Zuwendungen im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge beinhalten die latente Gefahr, dass ...



12.10.2004

Beginn der 10-Jahresfrist beim Pflichtteilsergänzungsanspruch

Gem. § 2325 III BGB sind grundsätzlich nur diejenigen Schenkungen ergänzungspflichtig, die der Erblasser in seinen letzten 10 Lebensjahren vorgenommen hat. Nutzungs- und Mitspracherechte des Schenkers ...





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