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Miterbe

Von Miterben spricht man, wenn mehrere Personen einen Verstorbenen gemeinsam beerbt haben (Gegenteil Alleinerbe). Es spielt keine Rolle, ob die Erben zu gleichen oder unterschiedlich hohen Quoten vom Erblasser als Erben eingesetzt worden sind. Aus den einzelnen Miterben setzt sich die Erbengemeinschaft zusammen.

Beispiel zu Miterbe:

M und F sind verheiratet. In einem Ehevertrag haben die Eheleute für ihre Ehe den Güterstand der Gütertrennung vereinbart.

Die Eheleute haben zwei Kinder. Eine letztwillige Verfügung ist nicht vorhanden, als M bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Miterben zu je 1/3 Erbanteil werden auf Grund gesetzlicher Erbfolge die Ehefrau F und die beiden Kinder.

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Miterbe"

31.3.2018

Ein Ehevertrag mit dem Ausschluss der Zugewinngemeinschaft kann unter gewissen Umständen unwirksam sein

Sittenwidrige Eheverträge spielen in neuester Zeit auch im Erbrecht eine große Rolle. Das OLG Oldenburg hatte mit Beschluss vom 10.05.2017, 3 W 21/17, einen diesbezüglichen Fall zu ...



13.3.2018

Nach Abschichtung keine Voreintragung der Erbengemeinschaft im Grundbuch erforderlich

Das Oberlandesgericht Köln ( ...



23.2.2018

Verlängerte Festsetzungsfrist auch bei Steuerhinterziehung durch Miterben

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 29.08.2017 unter dem Aktenzeichen VIII R 32/15 entschieden, dass die Festsetzungsfrist aufgrund e ...





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