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Erbeinsetzung

Die sogenannte Erbeinsetzung kann nur durch Testament oder Erbvertrag erfolgen. Wird kein solches Dokument erstellt, bestimmt die gesetzlich Erbfolge, wer der Erbe ist. Es geschieht aber auch, dass ein Erblasser in einem Testament einer Person sein Vermögen oder Teile seines Vermögens zuwendet. ohne diese Person als Erbe zu bezeichnen. Hierzu gibt es dann sogenannte Auslegungsregeln im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). die bei Unklarheiten, die in einem Testament auftauchen können, die rechtliche Behandlung der Verfügung festlegen.

Beispiel:

Hat ein Erblasser z.B. einer Person sein gesamtes Vermögen oder einen Bruchteil seines Vermögens zugewendet, so ist diese Person Erbe, auch wenn der Erblassers diesen nicht so bezeichnet hat. ( § 2087 I BGB ).

Sind nur einzelne Gegenstände zugewendet, so ist der Bedachte im Zweifel nicht Erbe, auch wenn er vom Erblasser so genannt wird. ( § 2087 II BGB )

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Erbeinsetzung"

27.10.2017

OLG Frankfurt a. M.: Auslegung einer Zuwendung «zu einem guten Zweck» als Erbeinsetzung

Das OLG Frankfurt a. M. hat mit Beschluss vom 04.07.2017 - 20 ...



18.10.2017

BGH zur ergänzenden Testamentsauslegung bei späterem Vermögenserwerb

Der Bundesgerichtshof hatte sich in seiner Entscheidung vom 12.07.17 ( ...



12.5.2017

Drei-Zeugen-Testament setzt Todesgefahr voraus

Ein Testament kann man wirksam vor einem Notar errichten oder man schreibt seinen letzten Willen eigenhändig auf und versieht das Schriftstück am Ende mit sei ...





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