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Nachlassgericht

Aufgabe des Nachlassgerichtes ist es, Testamente in die amtliche Verwahrung zu nehmen, ein Testament nach dem Eintritt des Erbfalls zu eröffnen, auf Antrag den Erben einen Erbschein zu erteilen, unrichtige Erbscheine wieder einzuziehen, die Erklärung über die Ausschlagung der Erbschaft entgegenzunehmen, falls erforderlich Nachlass-Sicherung (z.B. durch Nachlasspflegschaft), Testamentsvollstreckerzeugnisse auszustellen, unfähige Testamentsvollstrecker zu entlassen. Aufgabe des Nachlassgerichtes ist es aber nicht, den Nachlass zu teilen, Pflichtteilsansprüche durchzusetzen oder Streit unter den Erben zu schlichten. Als Nachlassgerichte fungieren in ganz Deutschland die Amtsgerichte. Nur Baden-Württemberg hat die Besonderheit, dass dort die Amtsnotariate zugleich Nachlassgerichte sind.

Beispiel für "Nachlassgericht":

Der Erblasser war zuletzt wohnhaft auf dem Kurfürstendamm in Berlin. Zuständiges Nachlassgericht ist das Amtsgericht Charlottenburg in Berlin. 

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Nachlassgericht"

18.3.2019

Eidesstattliche Versicherung durch Vorsorgebevollmächtigten im Erbscheinsverfahren

Der Erbschein ist ein amtliches Zeugnis in Form einer öffentlichen Urkunde, das für den Rechtsverkehr feststellt, wer Erbe und mit welcher Erbquote dieser am Nachlass beteiligt ist. Ferne ...



26.2.2019

Sittenwidrige Verknüpfung zwischen Erbeinsetzung und Besuchspflicht

...



10.1.2019

Auslegung einer testamentarischen Regelung zur Befreiung einer Vorerbin

Ein missverständlich oder mehrdeutig formuliertes Testament kann die Beurteilung, ob eine Vor- und Nacherbschaft vom Erblasser gewollt ist, sichtlich erschweren. Insbesondere kann sich hierbei ...





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