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Nachlassgericht

Aufgabe des Nachlassgerichtes ist es, Testamente in die amtliche Verwahrung zu nehmen, ein Testament nach dem Eintritt des Erbfalls zu eröffnen, auf Antrag den Erben einen Erbschein zu erteilen, unrichtige Erbscheine wieder einzuziehen, die Erklärung über die Ausschlagung der Erbschaft entgegenzunehmen, falls erforderlich Nachlass-Sicherung (z.B. durch Nachlasspflegschaft), Testamentsvollstreckerzeugnisse auszustellen, unfähige Testamentsvollstrecker zu entlassen. Aufgabe des Nachlassgerichtes ist es aber nicht, den Nachlass zu teilen, Pflichtteilsansprüche durchzusetzen oder Streit unter den Erben zu schlichten. Als Nachlassgerichte fungieren in ganz Deutschland die Amtsgerichte. Nur Baden-Württemberg hat die Besonderheit, dass dort die Amtsnotariate zugleich Nachlassgerichte sind.

Beispiel für "Nachlassgericht":

Der Erblasser war zuletzt wohnhaft auf dem Kurfürstendamm in Berlin. Zuständiges Nachlassgericht ist das Amtsgericht Charlottenburg in Berlin. 

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Nachlassgericht"

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Schwiegersohn darf im Testament nichts streichen

Erbrechtsexperte Wolfgang Roth erläutert eine neue Entscheidung, die sich mit der Streichung e ...



22.4.2018

Familienheim muss im Grundbuch eingetragen sein

Der Bundesfinanzhof hat aktuell eine Entscheidung vom 29.11.2017 unter dem Aktenzeichen II R 14/16 zur Frage der Befreiung des Familienheims von der ...



15.4.2018

Versterben der die Berichtigung des Grundbuches beantragenden Person

In dem Beschwerdeverfahren vor dem OLG München (Beschluss v. 11.01.2018, Az 34 WX 201/17) war der im Jahre 2016 verstorbene Erblasser als ...





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