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Nachlassverbindlichkeiten

Es gibt Schulden, die der Erblasser hinterlassen hat (Erblasserschulden) und Erbfallschulden, also solche, die durch den Sterbefall entstanden sind, §§ 1967, 1968 BGB.

Sind die Schulden höher als die Vermögenswerte des Nachlasses, ist der Nachlass überschuldet und der Erbe sollte die Erbschaft ausschlagen oder eine Beschränkung der Haftung herbeiführen.

Beispiel für "Nachlassverbindlichkeiten":

Erblasserschulden sind beispielsweise Darlehensverbindlichkeiten, die der Erblasser zu seinen Lebzeiten nicht zurückgezahlt hat. Erbfallschulden sind beispielsweise Pflichtteilsrechte, Auflagen, Vermächtnisse, aber auch Bestattungskosten.

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Nachlassverbindlichkeiten"

3.5.2017

Ermittlung der Höhe der Ausgleichung von Pflegeleistungen eines Abkömmlings

Bei der Teilung des Nachlasses fühlen sich immer wieder einzelne Abkömmlinge deshalb benachteiligt, weil sie zugunsten des Erblassers Versorgungs- und Pflegeleistungen erbracht haben und ...



10.4.2015

Entmüllungskosten eines Grundstücks

Das Finanzgericht Baden Württemberg (Urteil vom 18.12.2014, Az. 7 K 1377/14) hatte folgenden Sachverhalt zu beurteilen: Der Erblasser, ein „ ...



19.12.2014

Keine Erstattung von Grabpflegekosten durch Erben

In einer noch nicht veröffentlichten Entscheidung hat das Oberlandesgericht in Köln - 20 W 94/13 - deutlich gemacht, dass es sich der herrschenden Meinung zu den ...





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