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Nachlassverbindlichkeiten

Es gibt Schulden, die der Erblasser hinterlassen hat (Erblasserschulden) und Erbfallschulden, also solche, die durch den Sterbefall entstanden sind, §§ 1967, 1968 BGB.

Sind die Schulden höher als die Vermögenswerte des Nachlasses, ist der Nachlass überschuldet und der Erbe sollte die Erbschaft ausschlagen oder eine Beschränkung der Haftung herbeiführen.

Beispiel für "Nachlassverbindlichkeiten":

Erblasserschulden sind beispielsweise Darlehensverbindlichkeiten, die der Erblasser zu seinen Lebzeiten nicht zurückgezahlt hat. Erbfallschulden sind beispielsweise Pflichtteilsrechte, Auflagen, Vermächtnisse, aber auch Bestattungskosten.

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Nachlassverbindlichkeiten"

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Erfolglose Anfechtung einer Ausschlagungserklärung Das OLG Düsseldorf hatte in seiner Entscheidung vom 19.12.2018 Aktenzeichen 3 Wx 140/18 über folgenden Fall zu entscheide ...



28.5.2018

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Pflichtteilsberechtigte sind zur Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen den Erben darauf angewiesen, sich durch Akteneinsichten eine fundierte Grundlage für die Überprüfung der ...



23.2.2018

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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 29.08.2017 unter dem Aktenzeichen VIII R 32/15 entschieden, dass die Festsetzungsfrist aufgrund e ...





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