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Zugewinnausgleich

Der Zugewinnausgleich erfolgt, wenn Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben und dieser endet. Die Zugewinngemeinschaft endet, wenn ein anderer Güterstand vereinbart, eine Ehe geschieden oder durch Tod eines der Ehegatten beendet wird. Anlässlich der Beendigung des Güterstandes der Zugewinngemeinschaft sieht das Gesetz vor, dass das Vermögen der Ehegatten, das diese während der Ehe gebildet haben, auf beide gleichmäßig verteilt wird. Das erfolgt beim Tod eines Ehegatten dadurch, dass der gesetzliche Erbteil von ¼  um ein weiteres ¼ wegen des Güterstandes pauschal erhöht wird. Die Erhöhung ist unabhängig davon, ob Vermögen gebildet worden ist. Im Fall der Scheidung und des Wechsels des Güterstandes ergibt sich der Zugewinnausgleichsanspruch aus der Hälfte der Differenz des gebildeten Vermögens auf beiden Seiten. Dabei sind das sog. Anfangsvermögen und das sog. Endvermögen zu ermitteln.

Erbrecht Aktuell zum Begriff "Zugewinnausgleich"

31.3.2018

Ein Ehevertrag mit dem Ausschluss der Zugewinngemeinschaft kann unter gewissen Umständen unwirksam sein

Sittenwidrige Eheverträge spielen in neuester Zeit auch im Erbrecht eine große Rolle. Das OLG Oldenburg hatte mit Beschluss vom 10.05.2017, 3 W 21/17, einen diesbezüglichen Fall zu ...



1.3.2016

Ein Vermächtnis für den Ehegatten - ein Verhängnis?

Anhand folgendem einfachen Fall soll dargestellt werden, dass das gut gemeinte Vermächtnis an den Ehegatten für diesen nicht immer positiv ist. ...



31.7.2015

Quotale Begrenzung durch das Deutsche Recht

Ein in Deutschland lebender Italiener verstirbt und hinterläßt eine Ehefrau sowie zwei Kinder. Die Eheleute hatten sich in einem gemeinschaftlichen Testament ...





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